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Altertümliche Wallburg Schymkent

Das ist ein Freilichtmuseum im Herzen der südlichen Stadt.
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Shymkent

Altertümliche Wallburg Schymkent

Das ist ein Freilichtmuseum im Herzen der südlichen Stadt.

Die altertümliche Wallburg Schymkent hat immer die Aufmerksamkeit nicht nur von Archäologen, Historikern, Journalisten und Schriftstellern, sondern auch von Reisenden auf sich gezogen. Bis vor wenigen Jahren war diese altertümliche Wallburg nur ein Hügel in der Altstadt. Archäologische Ausgrabungen Anfang 2000er Jahren haben jedoch gezeigt, dass die Stadt über 2.200 Jahre alt ist. Dann begann eine umfassende Erforschung der Siedlung mit anschließender Ausgrabung, Erhaltung und Restaurierung der Mauern sowie der Struktur der ehemaligen Zitadelle. Viele Bauwerke wurden nach restaurierten Plänen, Fotografien und Zeichnungen wiederaufgebaut. Auch heute noch können Touristen sowohl Beobachter als Teilnehmer archäologischer Ausgrabungen werden, da hier noch einige Forschungsarbeiten durchgeführt werden.

Im Grunde ist die Zitadelle bereits in ihrer alten Form über die Stadt aufgestiegen. „Treppe der Hoffnung“, „Turm der Liebe“, Wasserbehälter, „Turm der Alchemisten“, Aussichtsplattformen, alte Brenn- und Kochöfen – all dies ist heute für Touristen zugänglich.

Die Fläche der erhaltenen Zitadelle ist 40 mal 50 Meter groß und ihre Höhe beträgt im Durchschnitt mehr als 25 Meter. Die Kulturschichten des Schahristans sind zwei bis sechs Meter tief. Die äußeren Verteidigungsmauern bestehen aus einem anderthalb bis zwei Meter hohen Erdwall mit Überresten von Türmen.

Der ursprüngliche Grundriss der Gebäude, das Befestigungssystem und die Rundtürme entlang der Zitadellen-mauern sind erhalten geblieben und teilweise nachgebaut worden. Im südwestlichen Teil des Shahristan können die Touristen ein echtes Wohnviertel aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit Häusern und Straßen sehen. In einer der Behausungen kann man die antiken Ziegel „sufa“ sehen, die in Form eines so genannten „Diwan“ verlegt wurden. Auch ein Tandyr, ein in die Wand eingelassener Herd, der das Haus mit Wärme versorgte und sogar den Boden wärmte, ist bis heute erhalten geblieben. In der Nähe des Wohnviertels wurde auch eine Karawanserei nachgebaut, hinter der die Skulptur „Karawane der Kamele“ zu sehen ist. Ein solches Bild schafft eine umfassendere visuelle Vorstellung von der Großen Seidenstraße, die durch diese altertümliche Wallburg führte.

Die Restauratoren konnten auch einen Wasserbehälter – ein künstliches Gewässer – an der Stelle der Wallburg errichten. Alle Festungen verfügten über solche Gewässer, um im Falle einer Belagerung Wasser zu sammeln. Das Wasser wurde über einen Aryk (Kanal) aus der Quelle des Flusses Koschkar-ata entnommen. Bis heute füllt dieser Fluss der Stadt Schymkent mit Kühle und Schönheit an. Mehrere Touristen werden sich für den „Turm der Liebe“ interessieren, der lange Zeit als einen Rettungsort gegen Feinden diente. Aus den Turn konnte man die „Treppe der Hoffnung“ in die unterirdischen Gänge und Katakomben hinabsteigen. Und heute können Touristen diesen Weg gehen und in die Vergangenheit eintauchen. Zurück in die Realität hilft der Ausgang zur Aussichtsplattform zurückzukehren, von der man die ganze Stadt Schymkent von der Vogelperspektive sehen kann. Vergessen Sie beim Betrachten der Sehenswürdigkeiten nicht die Fotos machen, an dieser Stelle sollten sie besonders geheimnisvoll und spektakulär sein.

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Anfahrtshinweise

Die altertümliche Wallburg ist leicht zu finden. Mit einem der zahlreichen öffentlichen Verkehrsmittel muss man zum Ordabasy-Platz fahren. Auf dem Platz erhebt sich ein Hügel mit einer Aussichtsplattform, auf der die kasachische Flagge weht. Von der Bushaltestelle aus führt eine Treppe nach oben und öffnet die geschätzten Türen zur altertümlichen Welt. Interessanter ist es jedoch, sie mit einem Reiseführer zu erkunden. Es gibt mehrere Reisebüros, die bereit sind, Ihnen einen erfahrenen Reiseführer zur Verfügung zu stellen. Auch das Heimatkundemuseum von Turkestan verfügt über solche Führer.

Verpflegung und Unterkunft

Da sich die Zitadelle im Zentrum von Sсhymkent befindet und die Stadt für ihre gute und preiswerte Küche berühmt ist, gibt es in der Nähe der Zitadelle auch eine Reihe von Cafés mit unvergesslichen Schaschliks, Manty und Pilaw. Probieren Sie unbedingt Schaschlik aus Schymkent in einem der örtlichen Cafés! Es wird hier auf eine erstaunliche Art und Weise zubereitet. Und fragen Sie nach dem begleitenden Aĉu-Ĉuk-Salat aus fein gehackten Tomaten mit Chilischoten im eigenen Saft und einem heißen, duftenden Fladenbrot.

Man kann in einem der Hotels oder Herbergen mit unterschiedlichem Leistungsniveau übernachten und sich ausruhen. In der Nähe der Wallburg befindet sich zum Beispiel das Hotel Ordabasy, in dem Vladimir Vysotsky in den 1970er des letzten Jahrhunderts übernachtete, woran die Gedenktafel erinnert.


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