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Mausoleum von Karasaj und Agyntaj Batyrs

Gedenkstätte erinnert an zwei Batyrs – Agyntaj und Karasaj – die Mitkämpfer von Abylaj Khans im Kampf gegen die Dzungaren.
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Das Gebiet Nordkasachstan

Mausoleum von Karasaj und Agyntaj Batyrs

Gedenkstätte erinnert an zwei Batyrs – Agyntaj und Karasaj – die Mitkämpfer von Abylaj Khans im Kampf gegen die Dzungaren.

Die Gedenkstätte wurde im Jahre 1999 von den bekannten kasachstanischen Architekten Bek Ibraev und Sadvakas Agitaev ausgebaut. Sie befindet sich im Dorf Madeniet im Bezirk Ayirtau des Gebiets Nordkasachstan. Hier, auf dem hohen Hügel Kulschynbay-tobe, ist die Asche der beiden vom Volk verehrten kasachischen Batyrs Karasaj und Agyntaj beigesetzt.

Volkslegenden zufolge war Karasaj schon in seiner Jugend für seine Kraft und Beweglichkeit bekannt und so groß, dass für ihn allein aus dem Fell eines großen Stiers Stiefel genäht wurden. Die Legende von Agyntaj spricht auch von seiner unglaublichen körperlichen Stärke und seinem Mut. Sogar heute sprechen Kasachen von einem Mann mit einer starken Faust oder kräftigen Händen als „Agyntaj zhudyryk“ – „ Agyntaj Faust“.

Die beiden Batyrs lebten im 17. Jahrhundert und verteidigten ihr Heimatland gegen die Dzungar-Eroberer. Karasaj Batyr war damals erst 18 Jahre alt, ebenso wie sein treuer Freund Agyntaj.

Die Freunde und Krieger waren 48 Jahre lang unzertrennlich verbunden, und die Legende besagt, dass sie mehr als zweihundert Mal gemeinsam in blutigen Schlachten gegen Bedränger kämpften.

Das Mausoleum, das an der Stelle ihrer Beerdigung errichtet wurde, ist zu einem Symbol für die Einheit, die Freundschaft und den Zusammenhalt der Völker Kasachstans geworden. Visuell und kompositionell ähnelt der Komplex den Zelten der alten türkischen Hauptquartiers der Kaganen.

Die beiden Türme mit sechzehn Meter hohen Kuppeln sind Symbole für die Macht der beiden Batyr-Krieger. Die Türme sind durch eine Moschee verbunden, und an zwei Batyrs erinnert. Die Hauptachse der gesamten Gedenkstätte ist nach Mekka ausgerichtet.

Im Inneren des Mausoleums befindet sich eine Pinakothek-Halle, in der die Texte an den Wänden eingraviert sind, die von den Heldentaten der Batyr erzählen.

Die Gedenkstätte ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet.

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Anfahrthinweise

Zur Gedenkstätte führen die Straßen vom Dorf Saumalkol, das mit einem Privatfahrzeug, einem Taxi oder mit Linienbussen von Petropawlowsk und Kokschetau erreichen kann. Zur Bahnstation Volodarskoye (Saumalkol) kann während der Sommerzeit freitags und sonntags aus Nur-Sultan und Kokschetau mit dem Zug kommen. Die Entfernung von Petropawlowsk bis zum Dorf Saumalkol sind es etwa 250 km, von Kokschetau 92 km.

Verpflegung und Unterkunft

In der Nähe des Mausoleums wurde vor kurzem ein kleines Hotel für Pilger und Touristen gebaut, und in dem Dorf Saumalkol in der Nähe der Gedenkstätte gibt es Mini-Hotels und Gästehäuser. Wer einen komfortableren Service bevorzugt, sollte in einem der Hotels in Petropawlowsk oder Kokschetau übernachten. In einem der Straßencafés oder, nach der Rückkehr von einem Ausflug in eine der Städte, in Restaurants man kann eine leckere Mahlzeit zu genießen.





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